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Grauer Star

Ein Grauer Star ist eine Eintrübung der Linse im Inneren des Auges, die die Sicht beeinträchtigen kann. Durch eine normalerweise klare Linse gelangt das Licht auf die Rückseite des Auges, wodurch klare Bilder gesehen werden können. Bei eingetrübter Linse kann das Licht nicht mehr ungehindert in das Auge gelangen und die Sicht wird verschwommen – wie der Blick durch trübes Wasser oder durch eine verschmutzte Fensterscheibe. Je mehr die Linse eintrübt (undurchsichtiger wird), desto mehr wird die Sicht behindert.

Es gibt keine exakte Ursache, warum ein Grauer Star im Alter entwickelt wird. Aber Forscher haben inzwischen einige Risikofaktoren festgestellt.Diese sind:

Risikofaktoren:

  • Exzessiver Alkoholkonsum
  • Gehäuftes Auftreten in der Familie
  • Rauchen
  • Diabetes
  • Übergewicht
  • Bluthochdruck
  • Nach vorausgegangenen Augenentzündungen oder -verletzungen
  • Nach Augenoperationen
  • Röntgenstrahlen oder andere radiologische Therapien
  • Bluthochdruck
  • Umweltbedingungen
  • Kortisoneinnahme in hoher Dosis oder über einen längeren Zeitraum
  • Vitaminarme Ernährung
  • Augen, die über viele Jahre ungeschützt dem Sonnenlicht und UV-Strahlen ausgesetzt waren

Katarakt Operation

Wenn die ersten Katarakt-Symptome auftreten, haben Sie noch die Möglichkeit, Ihr Sehvermögen durch eine neue Brille zu verbessern. Sobald die Katarakt soweit fortgeschritten ist, dass Ihr Sehvermögen stark eingeschränkt ist und alltägliche Aktivitäten dadurch beeinträchtigt werden, sollten Sie über einen operativen Eingriff nachdenken. Bei der Operation wird die natürliche eingetrübte Linse aus dem Auge entfernt und durch eine Kunstlinse (Intraokularlinse oder IOL) ersetzt. Diese verbleibt dann im Auge.

Wenn beide Augen am Grauen Star operiert werden sollen, so werden die Operationen in der Regel in einem Abstand von ca. 4-8 Wochen durchgeführt. Dadurch kann das erste Auge zuerst gut verheilen, bevor das zweite Auge der Kataraktoperation unterzogen wird. Normalerweise wird die Kataraktoperation ambulant durchgeführt, das heißt Sie brauchen nicht stationär ins Krankenhaus. Die gesamte Operation dauert weniger als eine Stunde. Die meisten Patienten sind bei der Operation wach und erhalten nur eine lokale Betäubung rund um das Auge. Eine Operation ist die einzige Behandlungsmöglichkeit der Katarakt. Ein kleiner Eingriff, ein großer Unterschied in der Lebensqualität.

Monofokal Linsen

Monofokallinsen sind die als erstes entwickelten IOLs. Sie sind für eine gute Sehschärfe in der Ferne entwickelt worden. Auch wenn es heute eine Reihe von verschiedenen IOLs auf dem Markt gibt, sind monofokale IOLs immer noch die am häufigsten implantierten IOLs bei Kataraktoperationen.

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Monofokal Torische Linsen

Bei einer groß angelegten klinischen Studie mit über 4.500 Katarakt-Patienten zeigten 40 % von ihnen einen Astigmatismus von mehr als 1,0 Dpt. präoperativ und benötigten auch nach der Kataraktoperation eine Brille oder eine Kontaktlinsen-Korrektur, um wieder scharf sehen zu können.

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Multifokal Linsen

Da die meisten Katarakt-Patienten auch an Alterssichtigkeit (Presbyopie) leiden (vermindertes Sehvermögen im Nahbereich), werden sie auch nach der Operation des Grauen Stars trotz verbessertem Sehvermögen für die Ferne eine Brille für die Nähe, zum Beispiel zum Lesen, benötigen. Zur Lösung dieses Problems wurden multifokale Linsen (Reviol) oder “bifokale” IOLs entwickelt.

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Multifokal Torische Linsen

Patienten, die sowohl an Katarakt als auch an Astigmatismus leiden, können multifokal-torische Intraokularlinsen (Reviol Toric) wählen. Dadurch werden beide Probleme behoben und sorgen , neben der Astigmatismuskorrektur, für gute Nah- und Fernsicht.

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